2017 - Rafting Ötztal

Johannes Schubart, Günter Matuschek, Michael Fröbel, Peter Eilhauer und Rene Martin

Conny & Peter Merboth, Felix Matuschek, Marcel Günther und Reiner Braungart (Gäste)

26. Mai - 27. Mai 2017

 

 

 

Imster Schlucht (26. Mai 2017) 

Ausgangspunkt: Ambach

Der Inn entspringt aus mehreren Quellen südwestlich des Lunghinsees am Malojapass. Nach 517 km mündet er in Passau in die Donau.

Schwierigkeit: SG II-III (ICF)

Besonderheit:

Die Imster Schlucht ist eine der beliebtesten Rafting-Strecken Europas und führt von Imst 14,5 km flussabwärts nach Haiming. Wir haben vorab die Tour bei wasser-c-raft in Ambach gebucht, nach der Einkleidung in Neopren und der Ausrüstung mit Helm und Schwimmweste geht es per Bus zur Einstiegsstelle. Bevor das Abenteuer beginnt, werden wir von unserem Guide ausführlich in die einzelnen Kommandos - wie z.B. "Alle/Links/Rechts vorwärts", "Links/Rechts rückwärts", "Alle ins Boot" - und das Verhalten beim Kentern oder Überbordgehen eingewiesen. Gut vorbereitet schieben wir dann das Raft ins etwa 8° kalte - auf Grund der noch nicht eingesetzten Schneeschmelze nur mäßig hohe - Wasser und genießen in den nächsten rund 90 Minuten den Tanz auf den wilden Fluten. Die Kombination von kräftigen Paddelschlägen und hervorragender Steuerkunst verhindert auch an schwierigeren Stellen einen "Flip", auf ruhigeren Flußabschnitten können wir freiwillig "baden gehen" und genießen den einen oder anderen "Tequilla" (Kopf und Brust weit über das Raft nach hinten gebeugt im Wasser, die Füße im Boot fixiert - ein schmerzhaftes Training für die Bauchmuskulatur). Viel zu schnell ist Haiming erreicht, nach einem aufwärmenden Obstler geht es nach Ambach zurück. Wir freuen uns auf die morgige Tour !!!

 

Ötztaler Ache (27. Mai 2017)

Ausgangspunkt: Ambach

Die Ötztaler Ache entsteht bei Zwieselstein durch den Zusammenfluss von Venter Ache und Gurgler Ache. Zwischen Ötztal-Bahnhof und Roppen mündet der Fluss nach 42 km in den Inn.

Schwierigkeit: SG III-IV (ICF)

Besonderheit: Nach dem gestrigen "Training" geht es heute - wieder mit wasser-c-raft - auf den wildesten, kommerziell befahrbaren, Fluß Europas, die Ötztaler Ache. Auch wenn der höchste Schwierigkeitsgrad V erst im Juli auf Grund der dann deutlich größeren Wassermengen und damit schnelleren Fließgeschwindigkeit erreicht wird, ruft uns das wilde Getöse ein leichtes Schauern auf dem Rücken hervor, alle sind heute deutlich kleinlauter als gestern. Die Einweisung an der Einstiegsstelle an der Brandachbrücke in Ötz erfolgt nochmals intensiver als am Vortag, zur Sicherheit begleitet uns außerdem ein Rettungskayak. Kaum ist das "Boarding" erfolgt, schießt das Raft in die erste Stromschnelle. Im weiteren Verlauf der wilden Fahrt passieren wir markante Abschnitte wie "Das U-Boot", die Waldschlucht oder die "Boa constructa". An einem nicht befahrbaren Wehr nach etwa 2/3 der Strecke muss das Raft umgetragen werden, auch danach geht es bis zur Mündung der Ache in den Inn wildwasserlich weiter. Da uns heute ein anderer Guide begleitet, gestaltet sich die Fahrt nun etwas anders als am 26. Mai, wir steuern, auch auf eigenen Wunsch, größere Strudel und Wellen an und kosten so die Fahrt richtig aus. Nach der Anlandung in Haiming wartet wieder ein Obstler auf uns. Alle sind nach den Strapazen stolz, aber auch etwas geschafft.